Dusche fliesen: Was es zu beachten gilt

Nur wenige Bauherren kommen auf die Idee, in der Nasszelle eines Hauses Parkett oder Teppich zu verlegen. Nein, man möchte die Dusche fliesen und auf diese Weise einen praktischen Wand- und Bodenbelag einziehen, der von Spritzwasser und Dampf nicht in Mitleidenschaft gezogen wird und ausgesprochen einfach zu reinigen ist. Fliesen sind darüber hinaus antistatisch, ziehen also weder Staub noch Keime an. Aber welche Fliesen sind am besten für dieses Vorhaben geeignet?

In welcher Farbe soll man die Dusche fliesen?

Wer für die Dusche Fliesen auswählt, sollte sich zuallererst Gedanken über die Farbe machen. Duschen sind oftmals eher knapp bemessene Räume, die durch die Verwendung von dunklen Farben nur noch enger erscheinen. Eine gute Badfliese ist also hell, um nicht zu sagen weiß. Dies gilt jedoch nicht für die Boden- sowie sparsam verteilte Dekorfliesen – hier kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen.

Vorteile der oberflächlichen Herangehensweise

Größere Fliesen führen ebenfalls zu einer optischen Vergrößerung des Raumes und besitzen weitere Qualitäten: Da die Fliesen eine größere Fläche abdecken, muss man weniger verlegen und ist schneller mit der Arbeit fertig. Darüber hinaus bedeuten große Fliesen weniger Fugen, in denen sich Schimmelpilze ausbreiten können. Das Bad verursacht also geringeren Pflegeaufwand.

Auch in der Dusche müssen Fliesen was aushalten

Fliesen kommen in verschiedenen Härten. Grundsätzlich kann man sagen, dass eine Bodenfliese härter sein sollte als eine Wandfliese, da sie höheren Belastungen standhalten muss. Obgleich man das Bad nur selten in Stahlkappenstiefeln oder mit einem Pogo-Stick betritt, sollte man dennoch darauf achten, dass die Bodenfliesen eine gewisse Grundhärte besitzen.

Dem Schimmel keine Chance!

Da Feuchtigkeit die wahre Bedrohung darstellt, ist unbedingt darauf zu achten, dass die gewählten Fliesen korrekt glasiert sind. Weist die Glasur eine Lücke auf, kann Feuchtigkeit in das darunterliegende poröse Steinzeug einziehen, sodass sich Schimmel breit macht. Das gilt auch für beschädigte Fliesen: Diese sollten ersetzt werden, da Sprünge die Glasur undicht machen.

Die ideale Fliese

Die beste Wahl zum Fliesen der Dusche ist zweifelsohne eine keramische Fliese von hoher Stabilität, großer Fläche und makelloser Glasur. Die Rutschfestigkeit einer Bodenfliese sollte mindestens R9 betragen, obgleich es nicht schadet, wenn man bis R11 hinaufgeht. Da der Boden im Bereich der Dusche oftmals feucht und somit rutschig ist, sollte man hier keinesfalls am falschen Ende sparen: Stürze im Bad enden oft mit schweren Verletzungen.

Zum Dusche fliesen in den Baumarkt

Man sollte seine Fliesen nur von solchen Anbietern beziehen, die dem Käufer alle notwendigen Informationen zum Produkt bieten – Härte, Abrieb, Rutschhemmung, Gewicht usw. Große Baumärkte wie Hornbach oder Obi verfügen über ein ausgesprochen breites Sortiment verschiedenster Stücke, und spezialisierte Fliesen-Fachanbieter wie Villeroy und Boch können den Käufer wiederum besser individuell beraten. Eine gute Bodenfliese kann durchaus kostspielig werden – bis zu 20 Euro pro Quadratmeter. Zu bedenken gilt allerdings, dass man oft keine große Fläche abzudecken hat, wenn man eine Dusche fliesen möchte, und dass fehlgeleitetes Sparen an dieser Stelle teuer zu stehen kommen kann.

Bildquelle: flickr.com – © by Sitka Projects

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