Ernährung ohne Zucker – nicht nur gesünder, sondern auch machbar

leben ohne zucker

Eine Ernährung ohne Zucker, und zwar völlig ohne – geht das überhaupt?! Das werden Sie sich sicher gerade fragen, wo Lebensmittel ohne Zucker doch rar gesät zu sein scheinen. Selbst in Obst steckt bekanntlich ja Zucker und das gilt immerhin als gesund. Wie also kann man sich ein Leben ohne Zucker vorstellen und wie und wo soll man damit anfangen? Mit genau diesen Fragen befasse ich mich in diesem Artikel, denn mir ging es am Anfang ganz genau so. Jetzt habe ich schon eine Woche ohne Zucker hinter mir und kann Ihnen vorab schon mal so viel verraten, dass man Zucker wirklich weitestgehend aus seinem Leben verbannen kann.

Lebensmittel ohne Zucker  – gibt es die überhaupt?

Gehen Sie im Kopf mal durch, was Sie heute gegessen haben – wo war Zucker drin und wo meinen Sie nicht? Das unbehandelte Steak in der Kantine – bingo! Das Frühstücksei? Ebenfalls zuckerfrei – genauso, wie die Haferflocken am Morgen. Da haben wir doch schon einen Anfang, denn Fleisch, Fisch, Eier, unbehandelte Milch- und Getreideprodukte sind zuckerfrei. Und auch bei Obst und Gemüse kann man beherzt zugreifen, denn hier kommt der Zucker in Verbindung mit vielerlei Vitaminen und Fasern, die die Verdauung regulieren.

Worum es bei einer Ernährung ohne Zucker wirklich geht

Bei der Ernährung ohne Zucker geht es also vor allem darum „leeren Zucker“ ohne Mehrwert für den Körper vom Speiseplan zu verbannen – und der versteckt sich vor allem in industriellen Massenprodukten, seien es Teilchen, die Tüte Konfekt oder die Fertigpizza. Selbst Suppen und zahlreiche Getränke enthalten Zucker als Geschmacksverstärker. Um das wahre Zuckerausmaß zu verschleiern, erscheint der beliebte Süßstoff auf Lebensmittelverpackungen unter zahlreichen Decknamen, z. B. als:

  • Aspartam
  • Glucose-Fructose-Sirup
  • Dextrose
  • Agavensirup
  • Sucralose
  • Sucrose
  • Saccharose

Warum ein Leben ohne Zucker überhaupt ein Ziel sein sollte

Auf diese Stoffe zu verzichten, zahlt sich aus. Vor allem für unsere Gesundheit, denn der übermäßige Zuckerkonsum in unserer Industriegesellschaft ist verantwortlich für zahlreiche Volkskrankheiten wie Diabetes II, Karies, Übergewicht oder Depressionen.

Tipps für eine Ernährung ohne Zucker

Wer Zucker in seiner Nahrung vermeiden will, dem bleibt nichts anderes übrig, als konsequent auf fertig verarbeitete Lebensmittel zu verzichten. Setzen Sie stattdessen auf frisches Obst, Gemüse, Fisch und Fleisch und bereiten Sie selbst kleine Dinge wie Frühstücksflocken aus Haferflocken und Körnern selbst zu. Nur so können Sie sicher gehen, nicht irgendwo doch wieder eine Dosis Zucker untergeschoben zu bekommen. Völlig auf Süße verzichten brauchen Sie aber nicht, denn beim Backen lässt sich Zucker gut durch pflanzliche Austauschstoffe wie Honig, Xylose oder Stevia ersetzen. Und auch das Teilchen am Nachmittag, das bei den meisten eh mehr Gewohnheit als wirklicher Appetit ist, lässt sich prima durch Lebensmittel ohne Zucker ersetzen: Durch einen Naturjoghurt mit Früchten oder Obst pur, z. B. einen Apfel. Das darin enthaltene Vitamin C hat zugleich den Vorteil, dass es den Blutzuckerspiegel senkt.

Für alle, die mehr zum Thema erfahren wollen, zum Schluss noch eine Buchempfehlung. In „Zucker – Der heimliche Killer: Wie wir krank und süchtig werden. Wie wir uns schützen, ohne auf Süßes zu verzichten“ finden Sie nicht nur süße Alternativen, sondern auch ein Entwöhnungsprogramm in 4 Schritten sowie leckere Rezepte für Ihre künftige Ernährung ohne Zucker.

Bildquellen: pixabay.com – © by bykst

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