Leicht verdauliche Lebensmittel – essen, ohne die Konsequenzen zu fürchten

leicht verdauliche lebensmittel

Noch nie war es so en vogue wie heute, sich gesund zu ernähren. Während es im Barock als Zeichen von Wohlstand galt, wenn man beispielsweise ein Doppelkinn hatte oder über etwas mehr Bauchumfang verfügte, will man heute mit allen Mitteln möglichst viel überschüssiges Fett verbrennen. Zum einen natürlich durch Sport, wie zum Beispiel ein regelmäßiges Intervalltraining, eventuell kombiniert mit einem Ausdauertraining. Hinzu kommt selbstverständlich die richtige Ernährung. Am besten nimmt man leicht verdauliche Lebensmittel als Grundlage und entscheidet sich dann für einen eigenen Plan, etwa für eine basenüberschüssige Ernährung. Aber was sind eigentlich leicht verdauliche Lebensmittel?

Leicht verdauliche Lebensmittel – wenn das Essen nicht schwer im Magen liegt

Wer kennt das nicht? In der Mittagspause gab es wieder ein leckeres Schnitzel, dazu Pommes Frites und als Nachspeise eine Scheibe Melone. Ganz klar – leicht verdauliche Lebensmittel sind etwas anderes. Oder doch nicht? Es gibt durchaus auch Theoretiker, die letztendlich behaupten, dass alle Lebensmittel leicht verdauliche Lebensmittel sind. Wie das? Nun, diesen Wissenschaftlern geht es in erster Linie um die Reihenfolge des Gegessenen. Die oben erwähnte Folge von Nahrungsmitteln läge in dieser Theorie auch nicht schwer im Magen. Solange das Schnitzel zum Schluss und die Melone zuerst kommt, da dann auch die leicht verdauliche Melone während des Verdauungsprozesses zuerst an die Reihe kommt. Das klingt zwar einleuchtend, aber grundsätzlich gibt es natürlich schon schwer und leicht verdauliche Lebensmittel, da beißt auch die Maus in Form der „Schichtungstheorie“ (wie man sie nennen könnte) keinen Faden ab.

Schon Majestix stand nicht so auf leicht verdauliche Lebensmittel

Es mag trivial klingen, doch es ist nach wie vor ein ganz einfacher Grundsatz, den Menschen mit Magenproblemen gerne übersehen: Leicht verdauliche Lebensmittel sind die Lebensmittel, die am wenigsten Fett enthalten. Fettarme Milch ist kein Problem, ein überreifer Camembert hingegen liegt schwer im Magen. Was schon der Gallier-Häuptling Majestix im Asterix-Band „Asterix und der Avernerschild“ leidvoll erfahren muss, stimmt auch in Wirklichkeit: Gerade deftige Gerichte, die viele so lieben, sind am schwersten zu verdauen. Insofern ist es wichtig, den Speiseplan immer wieder durch leicht verdauliche Lebensmittel aufzulockern.

Beispiele für schwer und leicht verdauliche Lebensmittel

Dazu gehören unter anderem Vollkornbrot, Reis, Geflügel, Joghurt, Dickmilch, Sauermilch, Frischkäse, Bierschinken, Geflügelwurst, fettarme Bouillon, Schalen- und Krustentiere, Obstkuchen ohne Sahne und vieles andere mehr. Klar dürfte im Umkehrschluss sein, welche Nahrungsmittel nicht unter dem Begriff „leicht verdauliche Lebensmittel“ subsumiert werden können: Sahne, Rahm, Ente, Gans, scharf angebratenes Fleisch, Aal, Hering, Lachs, Margarine, Schmalz, frisches Brot, Sahne- und Cremetorten und so weiter. Natürlich muss man auf all diese Dinge nicht komplett verzichten, leicht verdauliche Lebensmittel sollten aber auf dem Speiseplan überwiegen. So kann man gleichzeitig genießen, muss aber auch keine Angst vor Magengrimmen haben!

Bildquelle: pixabay.com – © by flyupmike

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